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Bildung in allen Lebenslagen

Lehren fürs Leben – Wie unser Leben durch Mentor*innen geprägt ist

Seit unserer Kinderzeit nehmen wir jeden Tag Unmengen an Informationen auf, von denen wir selbst nicht einmal genau wissen, wie relevant diese in den nächsten Minuten oder für den Rest unseres Lebens sein werden. Gerade in jungen Jahren haben wir meist keinerlei Referenz, an der wir festmachen können, was wichtig ist und was nicht – damit wir uns an dieser Stelle nicht selbst verlieren, treten hier Lehrer*innen auf den Plan.

Lehrer*innen im Alltag – Ein abstrakter Begriff

Damit sind nicht einmal klassiche Lehrer*innen gemeint, wie man sie etwa im Deutschen Lehrerverband (zur Website) findet. Mentor*innen oder einfach Individuen, die uns Wissen vermitteln, finden sich in vielen Gestalten – und unser Alltag ist voll von ihnen.

Die einfachsten Beispiele für Lehrer*innen des Lebens

  • Eltern
  • Partner*innen
  • Freund*innen / Bekannte

Natürlich dürfen in dieser Auflistung auch Erzieher*innen in der Kita, Lehrer*innen an der Schule oder Dozent*innen an der Universität nicht fehlen. Diese vermitteln uns auch wesentliche Lernimpulse, von denen wir in vielen Fällen unser ganzes Leben lang etwas haben.

Hier muss man allerdings etwas unterscheiden: Auf der einen Seite stehen eher allgemeingültige Handlungsweisen und Wissen mit klarem Alltagsbezug, auf der anderen Seite gibt es aber auch eher situatives Wissen, das in speziellen Situationen oder in einem bestimmten Kontext wichtig ist.

Ein solches Wissen erlangen wir beispielsweise von Schullehrer*innen, aber es können auch ebenso gut der Arbeitgeber*innen oder Arbeitskolleg*innen sein, die uns für die Arbeit relevantes Wissen vermitteln.

Wissen gewichten – Der Mehrwert guter Lehrer*innen

Fairerweise kann man nicht pauschal sagen, welches Wissen wichtig ist und welches nicht. Aber gerade darum ist die Rolle von Lehrer*innen und Mentor*innen so wichtig. Sie lenkt unseren persönlichen Fokus auf Themen, Aspekte, Daten, die für uns in dieser spezifischen Situation von Relevanz sind.Woher sollten wir sonst wissen, dass etwa ein rot leuchtender Schalter gedrückt werden kann, wir aber eine rot leuchtende Herdplatte besser meiden sollten? Erfahrungen sammeln wir unser ganzes Leben lang, aber bei vielen Dingen kommen wir leichter und besser ans Ziel, wenn jemand uns klar sagt, worauf wir achten müssen und was wir vernachlässigen können. Das reicht von kleinsten Alltagsdingen bis zu komplexen Fragestellungen – und funktioniert auch ganz ohne Lehrerausbildung.

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